Ewigkeitsmaschinen, vom US-Künstler Arthur Ganson konstruierte Maschinen mit einer sehr langen Laufzeit. Ein Elektromotor treibt ein mehrstufiges Untersetzungsgetriebe an, dessen letzte Welle fest in einen Beton- oder Granitblock eingelassen ist.


Maschine mit Granit (mit freundlicher Genehmigung des Technorama Winterthur)

Die abgebildete Maschine, die im Technikmuseum der Schweiz in Winterthur ausgestellt ist, hat zwölf Untersetzungsstufen. Jede Stufe besteht aus einer Gewindeschnecke, die auf ein Zahnrad wirkt. Das Untersetzungsverhältnis beträgt 50:1 pro Stufe. Die Antriebswelle rotiert permanent mit 200 Umdrehungen pro Minute.

Wie lange wird diese Ewigkeitsmachine laufen? Granit ist relativ torsionssteif. Da das Getriebespiel ungefähr ein Grad beträgt, darf sich das letzte Zahnrad um etwa eine dreihundertsechzigstel Umdrehung bewegen, bevor der Elektromotor blockiert. Die voraussichtliche Laufzeit beträgt somit 1/200 ∙ 5012 ∙ 1/360 = 3390842013888888 Minuten oder 6,45 Milliarden Jahre. Wir setzen natürlich voraus, dass das Technikmuseum der Schweiz in dieser Zeit stets seine Stromrechnung bezahlt.


 

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